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DENZLINGEN Mauracher Berg

Zwischen Denzlingen und dem Fluss Elz liegt ein zwar kleiner und langgestreckter Berg. Angeblich soll hier die Burg Denzlingen, auch Burg Maurach genannt, gestanden haben. Die Existenz ist nicht bewiesen. Dafür hat der Mauracher Berg andere Sehenswürdigkeiten wie die Severinskapelle, die Ruine einer spätmittelalterlichen Wallfahrtskirche. Sie war einmal die Mutterkirche des Glottertales. Wanderwege führen über den Mauracher Berg.

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Zwischen Denzlingen und der Elz liegt ein zwar kleiner, jedoch langgestreckter Berg. An seinem östlichen Ende befindet sich der Mauracher Hof. Dieser Hof geht auf einen mittelalterlichen Hof zurück, der an der Stelle eines großen, römischen Landgutes entstanden ist. Die wohl bis weit ins Mittelalter hinein sichtbaren Mauern gaben dem Ort den Namen „Muron / Maurach“. Es wird vermutet, dass hier erstmals im Breisgau eine ottonenzeitliche Wehranlage bestand.

Ebenfalls am östlichen Ende des Mauracher Berges liegt die Severinkapelle, die Ruine einer spätmittelalterlichen Wallfahrtskirche. Sie trägt am gotischen Türbogen des erhaltenen Portals die Jahreszahl 1497. Damals dürfte ein Neubau oder eine Renovation des Kirchengebäudes stattgefunden haben. Es wird angenommen, dass dort schon vor dieser Zeit ein Sakralbau gestanden hat, denn in den Jahrhunderten zuvor hörte man öfters von der „ eclesia in Muron oder in Gloter, Kirche in Maurach“ oder in der Pfarrei „Glotter“. Das Patrozinium wird allerdings erstmals zum Jahre 1488 genannt: „S. Severini im Murach.“

Eine Reliefplatte aus Buntsandstein, die den Heiligen Severin als Bischof darstellt und innerhalb der Kirchenruine gefunden wurde, befindet sich heute in der katholischen Jakobskirche.

Vor allem in den Jahrzehnten vor der Reformation, in denen der Neubau des Kirchleins offensichtlich notwendig geworden war, scheinen sich die Wallfahrten auf den Berg großer Beliebtheit erfreut zu haben. Der Sage nach soll der Namensgeber von Simonswald bzw. dem Simonswälder Tal, Simon vom Walde, regelmäßig mit seinem Gefolge zum Mauracher Berg geritten sein und den Gottesdienst besucht haben.

Nachdem im Zuge der Reformation in der Markgrafschaft Baden-Durlach 1556 die Wallfahrten geendet hatten, wurde die Wallfahrtskirche dem Verfall überlassen. Das Kirchengebäude, das zuletzt von einem Bruder St. Severins zu Muren betreut wurde, war dem Untergang geweiht. . Heute kündigt nur noch eine Ruine vom alten Wallfahrtszentrum, das einmal die Mutterkirche des Glottertals war. Südlich der Ruine liegt der 1912 angelegte Privatfriedhof der Familie Sonntag, die von 1714 bis 1970 Besitzer des Mauracher Hofs am Fuße des Mauracher Bergs war.

Heute ist die Ruine der St. Severins-Kapelle eine beliebtes Ausflugsziel und wird im Sommer auch gerne als Grillstelle mitten in der grünen Natur genutzt. Die Lage auch dem Mauracher Berg ist besonders schön und idyllisch.

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