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WALDKIRCH Josef-Seger-Weg

Abenteuer pur auf überwiegend schmalen Pfaden verspricht der Josef-Seger-Weg auf dem Kandel, dem Hausberg von Waldkirch. Die spannende zwei- bis drei Stunden lange Tour bietet eine abwechslungsreiche Umrundung des Kandelgipfels. Das mächtige Massiv ist unbestritten der Anziehungspunkt zwischen dem Breisgau und dem Elztal.

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Der Kandel ist mit 1241 Höhenmetern die höchste Erhebung des mittleren Schwarzwaldes und wird aufgrund seiner Nähe zum Breisgau aber auch zum südlichen Schwarzwald gezählt. Er ist der Hausberg der Stadt Waldkirch. Einheimische nennen ihn gerne als "der Fürst" unter den Bergen. Mit seinem mächtigen Erscheinen beherrscht er nicht nur das kleinere Elztal, sondern wirkt auch im großen Tal des Oberrheingrabens. Er lockt, zieht Dich magisch an. Er wirbt um Dich. Kaum merklich und doch spürbar. Du willst hinauf.

Die Umrundung des Kandelgipfels auf dem Josef-Seger-Weg beginnt am großen Parkplatz auf dem Gipfel. Der Weg erinnert an den Forstamtsleiter aus Waldkirch, der den Kandel wie seine Westentasche kannte und sich stark für die Natur einsetzte.

Die Wanderung führt zunächst über die Bergwiesen nach Norden. Schmale, feuchte Pfade erwarten Dich. Am Heibererfelsen sind bei guter Sicht herrliche Fernblicke bis zur Hornisgrinde garantiert. Auf der Westseite des Kandelrückens wird der Wald lichter. Häufig sind aus nächser Nähe Rufe zu vernehmen. Dann sind Kletterer am Kandelfelsen, der sich aus dem Gipfelblock herausschält. Die Felsbrockendarunter sind die Trümmer eines mächtigen Felsendaches.

Die Thomashütte steht sicher auf dem exponierten Thomasfelsen. Der Blick in die Tiefe löst Herzklopfen aus. Die Häuser und Autos im Glottertal wirken wie eine Miniaturwelt. Es geht weiter bergauf, bis man etwa eine halbe Stunde später mit einem herrlichen Blick bis zum Feldberg belohnt wird. Bei guter Fernsicht sind sogar die Alpen zu sehen. Es folgt noch ein letzter Anstieg über die Bergwiesen hinauf zu den Buchen. Dann ist der Ausgangspunkt errreicht.

Wandertipps

Strecke: 7,2 km
Dauer: 2:30 Stunden
Kondition: mittel
Auf- und Abstieg: 238 m
Höchster Punkt: 1203 hm
Tiefster Punkt: 1004 hm
Besonderheiten: aussichtsreich, geologische und botanische Highlights
Empfehlung: festes Schuhwerk, witterungsbedingte Bekleidung, Vesper und Getränke

Sagen & Legenden

In früheren Zeiten galt der Kandel als der „Blocksberg des Schwarzwaldes“. Das untere Elztal war einer der Schwerpunkte der Hexenverfolgung in Deutschland. Die Walpurgisnacht wird heute als Brauchtumspflege begangen. Nach einer Sage trieb die Hexe Gfällrote dort ihr Unwesen.

Der obere Teil des Großen Kandelfelsens, die Teufelskanzel, brach 1981 in der Walpurgisnacht vom 30. April zum 1. Mai ab. Rund 2000 Kubikmeter Gestein lösten sich und liegen nun unterhalb des Felsens. Die Verbindung zur Walpurgisnacht und die Tatsache, dass in dem Schutt ein Reisigbesen gefunden wurde, führte zu dämonologischen Erklärungen des Felssturzes. Die wirkliche Ursache ist jedoch bis heute unklar. Vermutet wird, dass eine Frostsprengung vorlag, hervorgerufen durch mehrmals hintereinander gefrierendes Wasser. Dazu passen die gefundenen Eiszapfen in der Schutthalde. Der Reisigbesen stammte nachweislich von einem Berufskletterer, der zuvor am Felsen Sicherungsarbeiten durchführte.

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